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22. April 2009
Tarifverhandlungen 2008/2009

Zehn Monate nach Beginn der Verhandlungen haben sich die Tarifparteien im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am 22. April 2009 auf einen neuen Tarifvertrag mit 22-monatiger Laufzeit (bis Ende April 2010) geeinigt: Nach vier Leermonaten (Juli bis Oktober 2008) erhöhen sich die Gehälter rückwirkend zum 1. November 2008 um 2,5 Prozent. Das entspricht der Arbeitgeber-Empfehlung vom September 2008, die von den Instituten bereits flächendeckend umgesetzt wurde und die jetzt im Tarifvertrag festgeschrieben wird. Im Februar 2010 erhalten die Beschäftigten zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro (Auszubildende: 50 Euro).

Tarifrundschreiben 1/2008
Tarifrundschreiben 2/2008
Tarifrundschreiben 3/2008
Tarifrundschreiben 4/2008
Tarifrundschreiben 5/2008
Tarifrundschreiben 6/2008
Tarifrundschreiben 7/2008
Tarifrundschreiben 8/2008
Tarifrundschreiben 1/2009

Rationalisierungsschutzabkommen

Im Anschluss an den Tarifabschluss vom April 2009 haben die Arbeitgeber mit der Gewerkschaft ver.di in fünf gesonderten Verhandlungsrunden über eine mögliche Fortentwicklung der Tarifvereinbarung zur Absicherung von Arbeitsplätzen und Einkommen bei Rationalisierungsmaßnahmen (Rationalisierungsschutzabkommen – RSA) diskutiert. Dies war erforderlich geworden, weil ver.di das – seit 1983 bestehende – Rationalisierungsschutzabkommen zum 31. Dezember 2008 gekündigt hatte. In der fünften Runde am 23. Februar 2010 haben sich beide Seiten darauf verständigt, weitere Verhandlungen zum RSA zunächst in die reguläre Tarifrunde 2010 zu integrieren.

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