Home Themen Bilanzierung / Finanzberichterstattung VÖB hält IASB-Vorschläge zur Eigen- / Fremdkapitalabgrenzung für nicht sachgerecht und plädiert für vertiefte Auseinandersetzung mit dem Loss Absorption Approach
Erneut hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, gemeinsam mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV), dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundessteuerberaterkammer (BStBK), dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Vereinigung zur Mitwirkung an der Entwicklung des Bilanzrechts für Familiengesellschaften (VMEBF) eine verbändeübergreifende Stellungnahme zu den von FASB und IASB unterbreiteten Vorschlägen zu einer künftigen Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung abgegeben.
Darüber hinaus haben wir im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses die vom FASB entwickelten Modelle zur Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung auch gegenüber dem IASB kommentiert.
In beiden Stellungnahmen machen wir deutlich, dass wir die vorliegenden Modelle zur Eigenkapitalabgrenzung in weiten Teilen für nicht sachgerecht bzw. für keine signifikante Verbesserung gegenüber dem Status quo halten und schlagen stattdessen eine vertiefte Auseinadersetzung mit dem von der Pro-Active Accounting Activities in Europe (PAAinE) entwickelten so genannten Loss Absorption Approach vor. Diesem Ansatz hatten wir ebenfalls im Rahmen einer verbändeübergreifenden Stellungnahme kommentiert.