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18. März 2009
IASB: ED 10 „Consolidated Financial Statements“

Rechenschieber
© aboutpixel.de / Christoph Ruhland

In einer Stellungnahme hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, den vom International Accounting Standrads Board (IASB) am 18. Dezember 2008 veröffentlichten Standardentwurf ED 10 „Consolidated Financial Statements“ kritisiert.

Zwar begrüßen wir die Bestrebungen des IASB, einen prinzipienorientierten Standard zur Konsolidierung zu schaffen. Allerdings wird der Standardentwurf nach unserer Einschätzung diesem Anspruch nicht gerecht, da die Vorschläge in weiten Teilen eher regelbasiert ausgestaltet sind. Bedenken haben wir insbesondere hinsichtlich der vorgeschlagenen neuen Definition von Beherrschung (Control). Deren Ausgestaltung halten wir für zu weitreichend und unpräzise, um einheitliche, eindeutige und nachvollziehbare Konsolidierungsentscheidungen zu gewährleisten.

Auch die Regelungen zu strukturierten Unternehmen erachten wir als kritisch. Durch die Integration der bisher in SIC – 12 enthaltenen Ausführungen zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften in den Standard, sind aus unser Sicht insbesondere die Abgrenzung der Grundgesamtheit der zu beurteilenden Unternehmen sowie das Verhältnis der aufgeführten Einzelkriterien untereinander überaus fragwürdig. Demgemäß sprechen wir für eine stärkere Orientierung an den in SIC – 12 genannten typischen Charakteristika von Special Purpose Entities (SPE) und eine diesbezügliche Überarbeitung des Standardentwurfs aus.

Darüber hinaus halten wir die vorgesehenen Angabepflichten zu nicht konsolidierten Unternehmen, für konzeptionell bedenklich.

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