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22. Oktober 2009
VÖB kritisiert die Vorschläge des IASB zur Reform des IAS 39

Frankfurt
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Wir haben im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zum Exposure Draft „Financial Instruments: Classification and Measurement“ des International Accounting Standards Board (IASB) Stellung genommen.

In der Stellungnahme sprechen wir uns für eine Orientierung der Klassifizierungsentscheidung am Geschäftsmodell der Bank aus. Wir sprechen uns somit gegen eine Klassifizierungsentscheidung auf Basis der Charakteristiken des Finanzinstruments aus. Auch scheint der IASB aus unserer Sicht keine Lehren aus der Finanzkrise gezogen zu haben, insbesondere bei der Bewertung auf illiquiden Märkten. Wir weisen drauf hin, dass dies im Widerspruch zum international geäußerten politischen Willen der G20 steht.

Im Speziellen kritisieren wir, dass die vorgeschlagenen Vorraussetzungen zur Möglichkeit der Klassifizierung zur Bewertung zu den fortgeführten Anschaffungsherstellungskosten: „basic loan feature“ und „managed on a contractual yield basis“ zu unklar abgegrenzt sei und somit große praktische Abgrenzungsfragen aufwerfen. Weiterhin sprechen wir uns für die Beibehaltung der bisherigen Abspaltungsregelungen bei eingebetteten Derivaten aus. Schlussendlich muss die „at cost exemption“ für nicht verlässlich zum Fair Value zu bewertete Anteile an Unternehmen bestehen bleiben.

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